Neuseeländische Seebären in Westport und Nelson Lakes

Spontan machen wir auf unserer Fahrt Richtung Nelson einen Abstecher zu der Seerobbenkolonie von Westport. Was für eine tolle Idee! Die Seerobbenkolonie ist vom Parkplatz am Cape Foulwind leicht zu erreichen. Von einer Aussichtsplattform können wir die Pelzrobben, die sich unterhalb auf den Felsen tummeln ausgezeichnet beobachten.

Und es ist genau die richtige Zeit: Einige der Robben haben kleine Robbenbabies neben sich.

Wir trauen unseren Augen kaum, als wir auf der einen Seite der Felsen eine Blutlache entdecken, neben der eine Robbenmutter mit ihrem kleinen Baby liegt. Das Kleine muß erst vor kurzem geboren worden sein. Mutter und Kind liegen noch etwas erschöpft auf den Felsen, aber das Meer läßt sie nicht ruhen. Die Flut kommt herein und die Wellen schlagen immer höher an die Felsen. Das beunruhigt die Robbenmutter doch so sehr, daß sie ihr Junges am Schlaffitchen packt und auf höher gelegene Felsen zerrt.

Endlos lange stehen wir und schauen den Pelzrobben mit ihren Jungen zu und sind begeistert.

 

 

 

Unser nächster Halt sind erst die Nelson Lakes. Der Lake Rotoroa erwartet uns mit einer schönen Landschaftskulisse: tiefblauer See, intensiv grüner Wald und Berge im Hintergrund. Ein kleiner Steg in den See lädt geradezu zum Fotografieren ein. In den ersten Minuten stellt sich jedoch schon heraus, daß ein Picknick am See keine gute Idee ist. Der Steg und auch das Ufer sind fest in der Hand von Sandfliegen. Nun, dann machen wir eben einen kleinen Spaziergang; es führt ein Wanderweg am See entlang. Gerade als wir losmarschieren wollen, kommt vom anderen Ende des Sees ein kleines Motorboot angefahren. Ist es das Wassertaxi? Ja! Gibt es einen Fahrplan? Nein. Gefahren wird auf Nachfrage. Also fragen wir. 1 ½ Stunden Wanderung zurück zum Auto? Kein Problem. Wir werden ein Stück über den See gefahren und an einem Seezeichen auf den Felsen abgesetzt. Wir müssen uns ein paar Meter durch das Gebüsch schlagen um auf den Wanderweg zu kommen, erklärt uns der Bootsführer. Weg? Wir finden ihn, aber es ist mehr ein schmaler Pfad, der über Stock und Stein, umgefallene Bäume, kleine Bächlein und Flüsschen führt. Gut markiert, mit einem Ausblick auf den See an der ein oder anderen Stelle. Und tatsächlich. Punktgenau 1 ½ Stunden später trudeln wir wieder an unserem Auto ein.

Wir sind begeistert, denn das Wetter hat trotz Regenvorhersage uns mit Sonne verwöhnt. Jetzt steht noch der letzte Spurt bis nach Nelson an. Dort quartieren wir uns in der Almond Lodge ein. Auf Anhieb gefällt uns die Lodge. Auf jeden Fall das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, das wir bisher hatten, aber auch so eine der besten Unterkünfte unseres Urlaubs bis jetzt.

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